Lernen unterwegs

Diese Website ist ein smartphone-optimiertes Multi User Blog System.
Das heisst, dass einem Mutter-Blog eine unbestimmte Anzahl Sub Blogs untergeordnet werden können, welche mit jedem Computer, vom Smartphone bis zur Windows Dampfmaschine, unterhalten werden können. Ich fordere seit Jahren für jede Klasse und jede Fachschaft und jede Schule solche Multi User Blog Systeme.

„Lernen unterwegs“ bedeutet das orts- und zeitunabhängige Lernen. Das heisst, du bestimmst deine Lernorte (auch) selbst. Diese Lernorte können, müssen sich aber nicht mehr ausschliesslich in der Schule befinden.

Kontaktiere mich, falls du mehr darüber wissen – oder, noch besser, mit einem Sub Blog mitmachen willst. Melde dich an, falls du bereits Benutzer dieses Systems bist.

Webbasierte Schreibstube

Ich habe heute einem Kollegen anerboten, mit seiner Real-Abschlussklasse eine webbasierte Schreibstube zu unterhalten. Dabei würden die SchülerInnen zu bestimmten Zeiten eine bestimmte Menge Text produzieren, sprechen und aufnehmen.
Der Einfachheit halber habe ich ein neues Evernote-Notizbuch und darin eine erste Notiz eröffnet, in etwa das geschrieben, was ich auch hier geschrieben habe – und den Text letztlich gesprochen und gleichzeitig aufgenommen.

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Du kannst diesen Beitrag auch mit einem Video kommentieren. Selbstverständlich musst du dich nicht selbst ins Bild setzen. Du kannst uns uns auch irgend eine Anwendung, eine kleine Theaterproduktion oder was auch immer zeigen – und kommentieren!

Record Talk Play

„Record, Talk, Play: Film- und Theaterarbeit als «digi-loger» Zugang zum (Fremd-) Sprachenlernen“ heisst der ziemlich umständliche Titel der Session, an welcher ich anlässlich der UNM Tagung vom 29. Oktober 2016 teilnehmen werde. Gemeint sind wohl kleine Rollenspiele, die gespielt und gleichzeitig audio (-visuell?) aufgenommen werden – als ein „digi-loger“ …

Die Reihenfolge „Record, Talk, Play“ irritiert mich. Ueberhaupt wäre mir „Schreiben, Sprechen, Spielen, Aufnehmen“ lieber. Würde bedeuten, dass die SuS ein Drehbuch schreiben und die Rollen sprechen, spielen und aufnehmen (audio und/oder audio-visuell). Das erinnert mich an eine Filmproduktion respektive an die Abschlussarbeit 4-er SchülerInnen (Mekisha, Tatjana, Arnisa und Donatella – ich bin wundersamerweise auf die Idee gekommen, aus den Namen den bezeichnenden Titel „Metadon“ zu bilden), welche ich begleitet habe:

1. Schreiben
Sie haben das Drehbuch in einem Evernote Notizbuch geschrieben – mal zusammen, meist allein, jede für sich, wo und wann immer. Die einen mehr, die anderen weniger.

2. Sprechen
Sie haben die Texte gesprochen und gleichzeitig, direkt in Evernote, aufgenommen, vorallem, um sich selbst zu hören.

3. Spielen
Sie haben die Szene gespielt

4. Aufnehmen
und gleichzeitig mit mehreren Handys aufgenommen

Mekisha hat abschliessend die Filme geschnitten, zusammengefügt und (falls notwendig nach-) vertont. Für diese Vorbereitung habe ich die rohen Filme zusammengeschnitten und mit einer Hintergrundmusik belegt.

Für die SchülerInnen bedeutet dies, dass sie die Texte in eine weitere Fremdsprache (ja, auch Hochdeutsch ist, zunehmend!, eine Fremdsprache) übersetzen und sprechen.

Für die LehrerInnen bedeutet dies, dass sie das notwendige technische Grundhandwerk beherrschen. Dass sie den SuS ein Evernote Notizbuch einrichten können. Dass sie den SuS zu den verschiedenen Video Recordern und Editern Hilfe bieten können.
Mit Vorteil produzieren sie dazu ein Video Tutorial – in dem sie das Handy am Desktop Bildschirm spiegeln und die Anwendungen mit einem Screentoaster kommentierend aufnehmen. Beispiel:

Smartphone Apps
iMovie hat einen einzigen Nachteil: es läuft nur im iPhone.
Adobe Clip (gratis) ist vermutlich der intuitivste unter den Video Recorder & Editor. Entweder du nimmst die Szene als Ganzes auf und schneidest nachher die unbrauchbaren Teile heraus, oder du drehst jede Szene und fügst diese dann zu einem Film zusammen. Dann konfektionierst den Film und publizierst ihn (was immer publizieren bedeutet).

Videojournalismus

Als Nachteil ihrer Arbeit in der Praxis geben Videojournalisten an, dass sie gegenüber herkömmlichen Drei-Mann-Teams häufig nicht als richtiges Fernsehen wahrgenommen und daher von potenziellen Interviewpartnern weniger ernstgenommen werden. Mit den immer kleiner werdenden Cameras (Smartphone) verstärkt sich dieser Eindruck zusätzlich.

Es kann ja sein, dass es am Montag nach den Sommerferien sehr heiss ist, und du mit deiner neuen (oder alten) Klasse am liebsten etwas draussen machen würdest. Dann lass‘ deine SuS allein oder zu zweit eine Videoreportage machen. Oh ja, die will am Morgen sehr gut vorbereitet werden. Und am Nachmittag gehts zu den Tatorten und anschliessend zurück zu den Präsentationen.

Das ideale Klassenzimmer

Wie sieht eigentlich „Informatik in der Schule“ im absoluten Idealfall ab 2016 aus?

Das Schulzimmer hat WLAN, einen Beamer, einen Desktop Computer, AirServer – und die persönlichen Computer (sprich Smartphones) der LuL und SuS.

Das Smartphone dient dem „Lernen unterwegs“, das heisst dem Lernen ausserhalb des Schulzimmers. Im Schulzimmer wird das Smartphone lediglich als Präsentationsmittel eingesetzt.

Jede Klasse unterhält ein Multi User Blog System und jeder Schüler eine eigene Website. Der Blog dient dem kollaborativen Produzieren und Teilen von Informationen, die Website dem Scripten und Programmieren.

Nun nehme man nur noch bestens ausgebildete LehrerInnen – und die Schulen befinden sich von heute auf morgen mitten im digitalen Zeitalter.

Berechnen

diagonal

Berechne die Länge der roten Linie
Erkläre dir zuerst, und am besten laut, was du siehst – also einen Viertelkreis und darin ein Rechteck, wobei A und C auf den Radien, B auf dem Mittelpunkt und D auf der Kreislinie des Kreises liegen.
Du kannst nun die Gegendiagonale einzeichnen (ahaa!) oder mit D der Kreislinie entlang nach unten bis zur „Grundlinie“ oder mit C dem Radius entlang nach rechts bis zur Kreislinie fahren – und dann 12 und 8 zusammenzählen.

PHP

php

Bedeutet:
Im nachfolgenden Beispiel seien die Variablen a = x und b = y
Der erste Befehl lautet nun:
1. Wenn a kleiner b, dann soll der Text „a ist kleiner als b“ ausgegeben werden.
Und der zweite Befehl:
2. Wenn a gleich b, dann soll der Text „a ist gleich b“ ausgegeben werden.
Und der dritte Befehl:
3. Wenn a grösser b, dann soll zu einer URL weitergeleitet werden.

Aufgabe:
Eröffne in deiner Subdomain eine neue php-Seite und schreibe einen PHP Script mit folgenden Bedingungen:

Homepage

Gestern wurde im Twitter Chat #edchatde u.a. auch über die „Homepage einer Schule“ diskutiert. Dass die Themengeber eine Website, also eine sinnvoll zusammenhängende Sammlung von Webseiten, wovon deren erstaufgerufene dann die Homepage wäre, immer noch als Homepage bezeichnet wird, ist nicht nur für praktisch alle Schul-Websites zutreffend, sondern auch Sinnbild für das immer noch brach-liegende digitale Lernen. Hie und da tauchten in der Diskussion auch Links zu angeblichen Musterlösungen auf. Leider sind auch diese lediglich Informationsträger vom Leitbild bis zum Klassenlager mit vielen, vielen Bildern.

Dabei wäre eine Schulwebsite längst ein interaktives Lehr- und Lernmittel, welche zuerst einmal das „Lernen unterwegs“, das heisst das orts- und zeitunabhängige Lernen unterstützt – und sähe, in aller Bescheidenheit, zum Beispiel so aus wie diese (ja diese, in welcher du eben liest!).