Lernen unterwegs

Diese Website ist ein smartphone-optimiertes Multi User Blog System.
Das heisst, dass einem Mutter-Blog eine unbestimmte Anzahl Sub Blogs untergeordnet werden können, welche mit jedem Computer, vom Smartphone bis zur Windows Dampfmaschine, unterhalten werden können. Ich fordere seit Jahren für jede Klasse und jede Fachschaft und jede Schule solche Multi User Blog Systeme.

„Lernen unterwegs“ bedeutet das orts- und zeitunabhängige Lernen. Das heisst, du bestimmst deine Lernorte (auch) selbst. Diese Lernorte können, müssen sich aber nicht mehr ausschliesslich in der Schule befinden.

Kontaktiere mich, falls du mehr darüber wissen – oder, noch besser, mit einem Sub Blog mitmachen willst. Melde dich an, falls du bereits Benutzer dieses Systems bist.

Das ideale Klassenzimmer

Wie sieht eigentlich „Informatik in der Schule“ im absoluten Idealfall ab 2016 aus?

Das Schulzimmer hat WLAN, einen Beamer, einen Desktop Computer, AirServer – und die persönlichen Computer (sprich Smartphones) der LuL und SuS.

Das Smartphone dient dem „Lernen unterwegs“, das heisst dem Lernen ausserhalb des Schulzimmers. Im Schulzimmer wird das Smartphone lediglich als Präsentationsmittel eingesetzt.

Jede Klasse unterhält ein Multi User Blog System und jeder Schüler eine eigene Website. Der Blog dient dem kollaborativen Produzieren und Teilen von Informationen, die Website dem Scripten und Programmieren.

Nun nehme man nur noch bestens ausgebildete LehrerInnen – und die Schulen befinden sich von heute auf morgen mitten im digitalen Zeitalter.

Berechnen

diagonal

Berechne die Länge der roten Linie
Erkläre dir zuerst, und am besten laut, was du siehst – also einen Viertelkreis und darin ein Rechteck, wobei A und C auf den Radien, B auf dem Mittelpunkt und D auf der Kreislinie des Kreises liegen.
Du kannst nun die Gegendiagonale einzeichnen (ahaa!) oder mit D der Kreislinie entlang nach unten bis zur „Grundlinie“ oder mit C dem Radius entlang nach rechts bis zur Kreislinie fahren – und dann 12 und 8 zusammenzählen.

PHP

php

Bedeutet:
Im nachfolgenden Beispiel seien die Variablen a = x und b = y
Der erste Befehl lautet nun:
1. Wenn a kleiner b, dann soll der Text „a ist kleiner als b“ ausgegeben werden.
Und der zweite Befehl:
2. Wenn a gleich b, dann soll der Text „a ist gleich b“ ausgegeben werden.
Und der dritte Befehl:
3. Wenn a grösser b, dann soll zu einer URL weitergeleitet werden.

Aufgabe:
Eröffne in deiner Subdomain eine neue php-Seite und schreibe einen PHP Script mit folgenden Bedingungen:

Homepage

Gestern wurde im Twitter Chat #edchatde u.a. auch über die „Homepage einer Schule“ diskutiert. Dass die Themengeber eine Website, also eine sinnvoll zusammenhängende Sammlung von Webseiten, wovon deren erstaufgerufene dann die Homepage wäre, immer noch als Homepage bezeichnet wird, ist nicht nur für praktisch alle Schul-Websites zutreffend, sondern auch Sinnbild für das immer noch brach-liegende digitale Lernen. Hie und da tauchten in der Diskussion auch Links zu angeblichen Musterlösungen auf. Leider sind auch diese lediglich Informationsträger vom Leitbild bis zum Klassenlager mit vielen, vielen Bildern.

Dabei wäre eine Schulwebsite längst ein interaktives Lehr- und Lernmittel, welche zuerst einmal das „Lernen unterwegs“, das heisst das orts- und zeitunabhängige Lernen unterstützt – und sähe, in aller Bescheidenheit, zum Beispiel so aus wie diese (ja diese, in welcher du eben liest!).

Bildung sei hochkomplex

„Ich glaube nicht, dass die Stimmung [im Schulteam] vom Glück abhängt; es sind Menschen, welche für eine lernfördernde oder lernhemmende Stimmung an einer Schule sorgen. Das Ermöglichen einer guten Bildung der Schülerinnen und Schüler (und um diese geht es an einer Schule letztlich immer), ist eine hochkomplexe Angelegenheit. Würde die Qualität der Schulleitung für den Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler keine Rolle spielen, müsste man sie sofort abschaffen. Dass wir jedoch (auch im Kanton Zürich) qualitativ sehr unterschiedliche Schulen haben, hängt auch von den Schulleitungen ab. Den oft ’stinkt der Fisch vom Kopf her‘.

Schreibt ein wissenschaftlicher Mitarbeiter einer PH, Ausbildner für ‚Pädagogische Schulführung‘.
Er glaubt nicht, dass die Stimmung in einem Schulteam vom Glück der Zusammensetzung abhängt, glaubt aber, der Bildungserfolg hänge auch mit der Schulleitung zusammen und vergleicht qualitativ schlechte Schulen mit dem Fisch, der vom Kopf her stinkt, wobei die Schulleitung dann der Kopf wäre.

Der Autor bringt alle Qualifikationen mit, seine Thesen der Reihe nach zu widerlegen. Primarlehrer, Schulleiter, Aus- und Weiterbildungen zur Führung von Schulorganisationen.

Vielleicht liege aber einfach nur ich so ziemlich falsch.
Vielleicht ist Bildung wirklich eine derart hochkomplexe Angelegenheit, dass man sie studieren und von DozentInnen vorgelesen bekommen und in einer Ansammlung von wissenschaftlichen Arbeiten beschreiben muss.

Hausaufgaben …

… im digitalen Zeitalter

Hausaufgaben bedeutet, dass SchülerInnen Aufgaben ausserhalb des Präsenzunterrichts erledigen müssen. Mit dem Smartphone als mobilem Computer gerät das „Haus“ ins Wanken – respektive könnte ins Wanken geraten. Gleich in welchem Fach könn(t)en LehrerInnen diese Aufgaben auch digital aufbereiten und teilen – und die SchülerInnen könnten die Aufgaben auch digital und damit orts- und zeitunabhängig, das heisst wann und wo immer, erledigen. So könnten sie, entsprechend diesem Beitrag, zum Beispiel eine bestimmte Menge Text produzieren, in eine andere Sprache übersetzen, lesen, sprechen und aufnehmen, und den Beitrag teilen, z.B. zur Diskussion freigeben. Die LehrerInnen könnten wo und wann immer den Beitrag lesen, kommentieren, diskutieren, korrigierend eingreifen und dergleichen mehr. Wie gesagt: Wo und wann immer, das heisst unterwegs.


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